Klaus Soppe | “Stadtstreicher” 4
Klaus Soppe ist ein Kunstmaler mit akademischer Ausbildung der Münchner Kunstakademie und Meisterschüler von Prof. Robin Page. Schwerpunkte seiner Malerei sind Realismus, Fotorealismus, Komplementärmalerei sowie, Zeichnung und Druckgrafik. Klaus Soppe ist Begründer des Pop-Neoimpressionismus. Ständige Ausstellungen in Galerien, Musen & Kunst-Sammlungen.
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Malerei

Portraitserie Stadtstreicher 4

Neun Portraits – von Menschen, die sich zur Entstehungszeit in einer unmenschlichen Lebenssituation befanden. Obdachlosigkeit.
Eine Situation, die jedem wohl bekannt ist. Gerade in Großstädten gehören diese menschlichen Tragödien mit zum “Stadtbild”. Man sieht sie, geht ihnen aber aus dem Weg. Kein Hinsehen, kein Wahrnehmen, keine Konfrontation, kein Engagement.
Klaus Soppe hat sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. So entstanden in einem Zeitraum von knapp zwei Jahren neun Portraits von Stadtstreichern.
Portraits sind normalerweise Auftragsarbeiten, um Menschen festzuhalten, die sich entweder durch besondere Verdienste auszeichnen oder einem sehr am Herzen liegen. Die Portraitmalerei diente früheren Künstlern dazu, ihre Auftraggeber unvergessen zu machen.
Die “Stadtstreicher-Serie” von Klaus Soppe konterkariert diese Tatsache. Soppe setzt das Portrait in einen anderen Kontext, spielt mit dem Paradox von Nähe und Distanz.
Normalerweise meidet man jeden Obdachlosen, kommt ihm nicht zu nahe. Die Portraits der Stadtstreicher dagegen verführen den Betrachter zum Herantreten. Der dadurch erzielte Verfremdungseffekt irritiert und regt zum Nachdenken an. Der Betrachter sieht genauer hin und nimmt bewusster wahr. Der extreme Realismus der Arbeiten zeigt jedes Detail – von der Verletzung der Physis bis zur Verletzung der Psyche. Farblich und kompositorisch ausgereizt, ist jedes Portrait in sich ein eigenständiges Gemälde.
Die “Stadtstreicher-Serie” portraitiert auf unvergessliche Weise einen heutigen sozialen Missstand.