Klaus Soppe | Klaus Soppe, Rückenakt Nummer 3, Acraylfarben auf Leinwand, Aktmalerei
Diese Bild zeigt eine Rückenakt, gemalt auf Leinwand mit Acrylfarben. Er ist Teil einer fünfteiligen Bildserie, die in den Jahren 2016 bis 2017 von dem Münchner Kunstmaler Klaus Soppe geschaffen wurde. Soppe beschäftigt sich mit der Komplementärmalerei, die u.a. eine dreidimensionale Wahrnehmung der Bilder ermöglicht. Die Bilder erscheinen beim Betrachten räumlich.
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Category
Malerei
Tags
Galerie, Komplementärfarben, Kpmlementärmalerei, Kunst, Kunstsammler, Kurator, Landschaft, Landschaftsmalerei, leuchtende Farben, Malerei, Plain-Air, Poinilismus, Raster, Sammler, schöne Bilder, schöne Farben, Starnberger See

Rückenakt 3

Acrylfarben auf Leinwand, 120 cm x 90 cm, 2017

Die Mischung von Realistischer- und Komplementär-Malerei erzeugt beim Betrachter einen dreidimensionalen Effekt, es entsteht der Eindruck von Räumlichkeit im Bild. Dreidimensionales Sehen entsteht im Kopf des Betrachters durch die Wahrnehmung mit beiden Augen. In der Malerei von Soppe entsteht ein dreidimensionaler Effekt ausschließlich durch die Verwendung von komplementären Rastern. Dadurch können die Bilder räumlich wahrgenommen werden.

Die Neoimpressionisten wie Georges Seurat, Camille Pissaro, Paul Signac, Théo von Rysselberghe oder Anna Boch, bedienten sich bereits eines farblichen Rasters in ihrer Malerei. Bekannt auch als Pointilismus, entwickelten sie durch fein gerasterte und punktierte reine Farben, leuchtende Farbflächen mit atmosphärischer Wirkung. Soppe entwickelt diese Technik durch den bewussten Einsatz von komplementären Farben und groben Rastern weiter und lässt so seine Malerei in fast grell wirkenden Farben, wie sie aus der Pop-Art bekannt sind, leuchten. Soppe gibt, mit Selbstironie, seiner Malerei den Begriff „Pop-Neoimpressionismus“. Aus Johannes Itten ‚Kunst der Farbe‘: „Zwei komplementäre Farben sind ein seltsames Paar. Sie sind entgegengesetzt, fordern sich gegenseitig, steigern sich in höchster Leuchtraft im Nebeneinander und vernichten sich in der Mischung zu Grau – wie Feuer und Wasser.“

Und weiter heisst es:
„Zu einer isolierten Farbe des Farbspektrums ergeben alle restlichen Farben in ihrer Zusammenmischung die komplementäre Farbe. Das heißt, zu jeder Farbe im Spek-trum ist die Summe aller Restfarben komplementär. Physiologisch ist erwiesen, dass sowohl das Nachbild wie auch der Simultaneffet die merkwürdige und bis heute unerklärbare Tatsache zeigen, dass unser Auge zu einer gegeben Farbe die komplementäre Ergänzung fordert und sie selbsttätig erzeugt, wenn sie nicht gegeben ist.“