Klaus Soppe | “Pauls Äpfel” 7
Klaus Soppe ist ein Kunstmaler mit akademischer Ausbildung der Münchner Kunstakademie und Meisterschüler von Prof. Robin Page. Schwerpunkte seiner Malerei sind Realismus, Fotorealismus, Komplementärmalerei sowie, Zeichnung und Druckgrafik. Klaus Soppe ist Begründer des Pop-Neoimpressionismus. Ständige Ausstellungen in Galerien, Musen & Kunst-Sammlungen.
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“Pauls Äpfel” 7

Category
Malerei

2019, Acrylfabe auf Leinwand, 90 cm x 60 cm

In der zweiten Bildserie von Soppe „Variationen von Pauls Äpfeln“, greift Soppe die Apfel-Stillleben-Serie von Paul Cézanne auf und setzt einen Teil der Cezanne-Motive in seine komplementäre Malerei um. Das Ergebnis sind Bilder in einem plakativen
Duktus. Durch den bewussten Einsatz von komplementären Farben erscheinen die Motive bei genauer Betrachtung dreidimensional. Dreidimensionales Sehen entsteht im Kopf des Betrachters durch die Wahrnehmung mit beiden Augen. In der Malerei von Soppe entsteht ein dreidimensionaler Effekt ausschließlich durch die Verwendung von komplementären Rastern. Dadurch können die Bilder dreidimensional wahrgenommen werden, auch wenn sie nur mit einem Auge betrachtet werden.
Die Neoimpressionisten wie Georges Seurat, Paul Signac, Théo von Rysselberghe oder Anna Boch, bedienten sich bereits eines farblichen Rasters in ihrer Malerei. Bekannt auch als Pointilismus, entwickelten sie durch fein gerasterte und punktierte
reine Farben, leuchtende Farbflächen mit atmosphärischer Wirkung.

Soppe entwickelt diese Technik durch den bewussten Einsatz von komplementären Farben und groben Rastern weiter und lässt so seine Malerei in fast grell wirkenden Farben, wie sie aus der Pop-Art bekannt sind, leuchten. Soppe gibt, mit Selbstironie,
seiner Malerei den Begriff „Pop-Neoimpressionismus“. Aus Johannes Itten ‚Kunst der Farbe‘: „Zwei komplementäre Farben sind ein seltsames Paar. Sie sind entgegengesetzt, fordern sich gegenseitig, steigern sich in höchster Leuchtraft im Nebeneinander und vernichten sich in der Mischung zu Grau – wie Feuer und Wasser.“
Und weiter heisst es:
„Zu einer isolierten Farbe des Farbspektrums ergeben alle restlichen Farben in ihrer Zusammenmischung die komplementäre Farbe. Das heißt, zu jeder Farbe im Spek-trum ist die Summe aller Restfarben komplementär. Physiologisch ist erwiesen, dass sowohl das Nachbild wie auch der Simultaneffet die merkwürdige und bis heute unerklärbare Tatsache zeigen, dass unser Auge zu einer gegeben Farbe die komplementäre Ergänzung fordert und sie selbsttätig erzeugt, wenn sie nicht gegeben ist.“